 |
| |
Eine Reise durch Kurdistan bringt euch an
unbekannte Orte... Kino |
Regisseur
Yilmaz
Güney
Yilmaz Güney gehört zu den berühmtesten
Regisseuren des kurdischen Kinos. Er wurde am 9. September 1937 in einem
Dorf bei Adana geboren. Obwohl er aus einer armen Familie stammte, schaffte
er sein Studium in Wirtschaftswissenschaften und Rechtswissenschaften
in Istanbul.
1966 spielte er in dem Film "Das Gesetz der Grenze" von Omar
Lüfti Akads. Später wandte er sich der Regiearbeit zu. Seine
ersten Werke wurden in der Türkei verboten, weil sie Stilelemente
des italienischen Neorealismus enthielten. ( "Die Braut der Erde"
1968, "Hungrige Wölfe" 1969).
Eines seiner größten Werkes war der Film "Hoffnung"
1970. Der Film wurde bei den Filmfestspielen in Cannes gezeigt. Weitere
Filme waren: "Die Verzweifelten" 1971, "Der Jammer"
1971 und "Der Schmerz" 1971.
Yilmaz Güney wurde aus politischen Gründen mehrere Male inhaftiert.
Während er im Gefängnis war, schrieb er Drehbücher, die
nach draußen geschmuggelt und auch verfilmt wurden.
1981 floh er nach Westeuropa. In diesem Jahr entstand auch der Film "Yol",
der bei den Filmfestspielen in Cannes mit der goldenen Palme prämiert
wurde.
Der letzte Film des Regisseurs hieß "Divar" (Die Mauer)
1983. Der Film handelt von einem Jugendgefängnis. Er starb am 9.
September 1984 in Paris.
Alte kurdische Filme
Neue
kurdische Filme
Kurdische
Regisseure
Autor: Zilan Hassan, Suheile Khan
|