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Eine Reise durch Kurdistan bringt euch an
unbekannte Orte... Städte |
Kermanshah
Kermanshah
ist meine Heimatstadt. Allerdings lebte ich dort nur die ersten 5 Jahre
meines Lebens. Alles was ich über die Stadt weiß, stammt also
aus Erzählungen meiner Eltern, Großeltern und Verwandten.
Kermanshah ist in etwa 1500 Jahre alt. Während
dieser Zeit wurde es immer wieder dem Erdboden gleichgemacht, wie zum
Beispiel von den Osmanen oder Mongolen, so dass sich in der Stadt selbst
keine antiken Reste finden lassen. In Kermanshah
leben nach offiziellen Angaben etwa 600.000 Menschen. Viele leben von
der Landwirtschaft und vom Handel, da Kermanshah auf der Karawanenstrasse
zwischen Bagdad und den östlichen Ländern lag.
Kermanshah liegt 1630m über dem Meeresspiegel und
die Stadt ist umringt von hohen Bergen, die teilweise über 3000m
hoch sind. Die Bergspitzen sind selbst im Sommer, wenn es im Tal über
40 Grad heiß ist, noch mit Schnee bedeckt. Bevor es Kühlschränke
gab, wurden Eisblöcke und Schnee zum Kühlen von den Bergspitzen
heruntergetragen. So hatte man immer frisches, eiskaltes Wasser um den
Durst zu stillen.
Es
gibt viele faszinierende Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel Tagh-e
Bostan, Bistun und natürlich die atemberaubende Natur.
In Tagh-e Bostan und Bistun gibt es Eingravierungen aus
vorchristlicher Zeit in Stein. In Tagh-e Bostan sind ganze Jagdszenen
und Soldaten in kompletter Rüstung dargestellt. In Bistun sind viele
Schriften eingraviert, die uns vieles über die Kultur des alten Orients
erzählen. Beide Sehenswürdigkeiten sind sehr wichtig für
Historiker, die sich mit den alten Kulturen beschäftigen und sie
sind natürlich sehr schön anzusehen.
Autor: Adel Hassanpour
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